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Wiedersehen mit den Kindern in El Salado

Zwei Jahre nach unserer pandemiebedingten vorzeitigen Abreise reisten Carla und ich zurück nach Llangahua. In und vor der Hospedería haben wir schöne Nachmittage mit den Kindern aus Llangahua verbracht. Es war sehr schön zu sehen, wie sehr sich viele von ihnen mit dem Ort und den Erinnerungen an bestimmte Nachmittage oder Projekte verbunden fühlen. Wir staunten auch, wieviele sich auch nach der langen Zeit, die wir nicht da waren, an uns erinnern konnten. Es war längst an der Zeit, dem Haus und dem Projekt neues Leben einzuhauchen!

Und die Freude war riesig: Gemeinsam haben wir Tiermasken gebastelt und ein Lagerfeuer gemacht. Beim Kinoabend haben sich alle schlappgelacht - endlich wieder Trubel und Gelächter in der Hospedería! Natürlich haben wir auch sehr viel „Verstecken“ gespielt. Man kann sich unfassbar gut zwischen den Unebenheiten am Berg verstecken oder hinter den Büschen und Bäumen in der Nähe des Hauses. Es wurde nie langweilig! Am allermeisten wurde aber UNO gespielt. Daran konnten sich viele Kinder noch erinnern und allen anderen wurde es schnell erklärt, damit das Spiel mit immer mehr Mitstreiter*innen weitergehen konnte.

Auch in der Schule wurden wir wieder herzlich von den Lehrer*innen empfangen und konnten viele neue Lehrkräfte kennenlernen, die sich darauf freuen, mit stupor mundi e. V. und vor allem den nächsten Freiwilligen zusammenzuarbeiten. Direkt wurden wir wieder in das Schulgeschehen eingebunden und auf ein Austauschtreffen mit einer Schule in Ambato eingeladen. Auch in Ecuador gab es immer wieder lange Lockdown-Phasen, in denen der Schulbetrieb eingestellt werden musste, weswegen es sehr besonders für uns war, bei den ersten Festen und Ausflügen dabei zu sein!

Autorin: Nuria Rojas

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